Pfarrbrief aktuell

Little Joe Gottesdienste in St. Josef

 Ein Angebot für unsere jüngsten Gemeindemitglieder und ihre Familien

Am Sonntag, den 01.02.15 brach in St. Josef um 10 Uhr die Little-Joe-Arche auf. Symbolisch gesehen und auch ganz konkret machten sich etwa 60 Kinder und Erwachsene auf zu neuen Ufern und feierten gemeinsam den ersten von hoffentlich mehr neuen Little-Joe-Gottesdiensten.

Der Gottesdienst wurde von einigen Müttern junger Kinder vorbereitet, die sich zum Ziel gesetzt haben, in regelmäßigen Abständen besonders für die Jüngsten angelegte Gottesdienste zu gestalten, damit auch sie Gottesdienste erleben können und mit Kirche und Gemeinde in Kontakt kommen.

Pfarrer Hüsing leitete den Gottesdienst sehr kindgerecht, und die etwa 25 Kinder – vom Säugling bis zum Grundschulkind- hörten der Geschichte von Noah fasziniert zu, retteten sich und viele Tiere in die Arche und freuten sich, als die Taube mit einem Zweig im Schnabel zurückkam und sie „in Sicherheit“ waren.

Gemeinsam feierten alle ein rundum gelungenes Fest, „...weil Gott uns alle liebt“.

Als Erinnerung gab es für jedes Kind eine kleine Arche und als Symbol für den ersten Gottesdienst eine Taube, die aufgeklebt werden kann. Geplant ist, dass die teilnehmenden Kinder nach jedem Gottesdienst ein Bild bekommen, so dass die Arche sich immer weiter füllt und immer bunter wird.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele neue und bekannte Gesichter!

 

Begleitung und Hilfe für Senioren

Immer mehr ältere Menschen im Stadtteil Hervest sind auf ehrenamtliche Hilfeleistungen angewiesen. Mitglieder der Arbeitsgruppe Seniorenbegleiter, angesiedelt bei der Agentur für Ehrenamt Dorsten, übernehmen Einkäufe, begleiten Senioren zum Arzt oder zur Stadtverwaltung, unternehmen mit den älteren Leuten Spaziergänge oder stehen einfach zum Gespräch zur Verfügung.

Hugo Bechter koordiniert die Arbeit der Ehrenamtler und berät Ratsuchende. Auch im Altentreff der Kirchengemeinde St. Josef war er bereits zu Gast und hat über das Angebot informiert. Der 74-Jährige möchte alle älteren Menschen ermuntern, sich zu melden, wenn sie das Gefühl haben, ein bisschen Unterstützung zur Bewältigung des Alltags zu benötigen. Manchmal habe er den Eindruck, sagt er, dass Betroffene sich scheuen, diesen Schritt zu gehen.

Das Angebot der Seniorenbegleiter ist eine gute Ergänzung zu den caritativen Angeboten, die die Gemeinde St. Josef bereithält. Die Mitglieder des Krankenhausbesuchsdienstes haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen der meist älteren Patienten aus der Gemeinde. „Momo’s Kleiderkiste“ verkauft nicht nur Second-Hand-Ware, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bieten sich auch ausdrücklich als Gesprächspartner an. Und natürlich ist auch das Pfarrbüro eine beliebte Anlaufstelle für Menschen mit Problemen. „Wir versuchen dann, die entsprechenden Kontakte zu vermitteln“, erläutert Petra Barciaga, die das Pfarrsekretariat führt.

Für ältere Menschen geht es vor allem darum, dass sie in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben und ihre Selbstständigkeit weitgehend erhalten können. Dabei helfen die ehrenamtlichen Seniorenbegleiter. Aufgrund eines Presseberichts, der Anfang des Jahres erschienen war, konnten einige zusätzliche ehrenamtliche Kräfte gewonnen werden, berichtet Hugo Bechter, der sich selbst um mehrere Senioren in Hervest kümmert. Manchmal reicht schon ein kleiner Fahrdienst, zum Beispiel um einem gehbehinderten Menschen weiterhin den Besuch der Altentagesstätte in St. Josef zu ermöglichen.

Wer die Hilfe der Seniorenbegleiter in Anspruch nehmen möchte, aber auch wer dieses Ehrenamt in Hervest ausüben möchte, sollte sich mit Hugo Bechter in Verbindung setzen: Tel. 02362 / 3610. mw 

 

Gemeinsam feiern, gemeinsam profitieren - das Pfarrfest verändert sich

Pfarrfest2Ab diesem Jahr gibt es jedes Jahr ein Pfarrfest in einer der Hervester Gemeinden mit der Einladung zur Beteiligung und zum Besuch der jeweils anderen. Darauf verständigten sich die Pfarrgemeinderäte nach der letzten Saison.
St. Josef macht in diesem Jahr am 7.Juli den Anfang.
Durch diesen dreijährigen Wechsel können die traditionellen Angebote bei den Ständen und im Programm auf erfrischende Art durch Neues ergänzt werden. Wünschenswert ist eine rege Beteiligung von vielen Gruppen und Personen aus allen Gemeinden.
Die konkrete Planung beginnt in den nächsten Wochen. Dann wird auch entschieden, welche Veränderungen und Besonderheiten es beim Auftaktgottesdienst, beim Programm und Ablauf geben kann. Neue Ideen zur Gestaltung sind herzlich willkommen.
Ein Projekt, was aus den jeweiligen Erlösen unterstützt wird, ist die Kinder- und Jugendarbeit für Teilnehmer aus allen drei Gemeinden.
Geblieben ist natürlich der Bedarf an Spenden für ein gelungenes Fest. Kuchen, Salate und vieles mehr können im Pfarrbüro angekündigt und dann zum Festtag mitgebracht werden.
Hoffen wir auf sonniges Wetter am 7. Juli, um mit guten Bedingungen die Neuerungen gemeinsam feiern zu können. ● jump

 

St. Josef-Kirche erhält "ebene" Eingang

ansicht kirche neuFür Gottesdienstbesucher, die nicht mehr gut zu Fuß sind, will die Kirchengemeinde St. Josef mehr Komfort bieten. Im Laufe dieses Jahres soll an der Josef-Kirche eine stufenlose Rampe entstehen, die den Zugang zum Gotteshaus für Gehbehinderte, Menschen mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer erleichtert.
Die Kirchengemeinde reagiert damit auf die Anregungen und Wünsche zahlreicher Senioren, die gerne am Gottesdienst teilnehmen würden, aber Probleme haben, die Stufen am Eingang zu überwinden. Auch Sargträger werden es bei Beerdigungsmessen leichter haben, den Sarg aus der Kirche herauszutragen.
Um das Projekt umzusetzen, wird an der linken Seite der Kirche – zur Straße Hellweg hin – ein neuer Eingang in das Gebäude gebrochen. Dort, wo jetzt eine Wiese ist, wird sich eine halbrunde Rampe anschließen. Auch das Umfeld muss entsprechend neu gestaltet werden.
Zurzeit werden die Kosten für das Vorhaben ermittelt. Dabei hofft der Kirchenvorstand auf finanzielle Unterstützung durch das Generalvikariat in Münster. Die Stadt Dorsten muss die entsprechenden Baugenehmigungen erteilen.
Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der älteren Menschen zunimmt, hält Pfarrer Lars Hofmann die Rampe für eine sinnvolle Investition. „Ich sehe doch, wie viele Kirchenbesucher sich die Treppe hochquälen.“ Der Pfarrer hofft, dass die Rampe in der zweiten Jahreshälfte in Betrieb genommen werden kann.  ● mw

 

Kindergarten wird Familienzentrum

CIMG7410Der Kindergarten St. Josef wird zum Familienzentrum. Er soll – noch mehr als bisher – Anlaufstelle sein für Eltern und Kinder, die Unterstützung benötigen. Der offizielle Startschuss für das „Katholische Familienzentrum Hervest“ soll im Sommer 2013 mit Beginn des neuen Kindergartenjahres erfolgen.
Familienzentren sind ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen. In NRW gibt es bereits mehr als 2000 dieser Einrichtungen. Nur ein kleiner Teil liegt jedoch in sogenannten benachteiligten Stadtgebieten (zu denen auch Hervest zählt), weshalb das NRW-Familienministerium gerade in diesem Bereich einen Förderschwerpunkt setzen will.
Kindergärten sind für Eltern Orte des Vertrauens, wo sie ihre Kinder gut aufgehoben wissen. „Schon heute sind wir Anlaufstelle für Familien, die Unterstützung in Alltagsfragen brauchen“, weiß Rita Große-Jüttermann, Leiterin des Kindergartens St. Josef. Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren weiterzuentwickeln, sei daher nur konsequent.

Weiterlesen...

 

Karmelitinnen gestalten Osterkerze

 

DSC 8156xSeit zwei Jahren kommt die Osterkerze in St. Josef aus dem Karmelkloster „Maria Mutter der Kirche“ in Speyer. Der Karmel in Speyer gehört zum Orden der „Unbeschuhten Karmelitinnen“, einem der strengsten der katholischen Kirche. Zurzeit zählt die Klostergemeinschaft 16 Schwestern. Die Ordensfrauen leben in persönlicher Armut und strenger Klausur, nach Ablegung der Gelübde verlassen sie nur noch in Ausnahmefällen das Kloster. Ihr Tagesablauf ist bestimmt von den täglichen Gottesdiensten, Gebet, Stillschweigen, Meditation und nicht zuletzt der Arbeit, da sie nach der Ordensregel für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen müssen. In Speyer fertigen die Schwestern Kerzen, Spruchkarten und Kunstgegenstände, die in einem Vorraum des Klosters verkauft werden, im Übrigen leben sie von den Produkten ihres Gartens. Dass dieses Leben alles andere als weltfremd ist, zeigen nicht zuletzt die vielen Besucher, die hier geistliche Begleitung und Rat suchen.
Bei der Gestaltung der Osterkerzen verwenden die Karmelitinnen neben den „klassischen“ Symbolen (Kreuz, Alpha und Omega, Jahreszahlen) auch Bilder und „Figuren“, die in Bezug zu biblischen Themen und Erzählungen stehen. In Anlehnung an das Thema der Erstkommunionfeier wurde im vergangenen Jahr eine Kerze ausgewählt, die das Evangelium vom Fischfang aufgriff. In diesem Jahr wird die Kerze, die zur Zeit noch von den Schwestern gestaltet wird, einen Regenbogen zeigen.

 

Jesus war ein toller Typ - Firmvorbereitung in Hervest

Firmung2013 098Unruhe im Pfarrheim von St. Marien. Rund 20 Jugendliche aus den drei Hervester Kirchengemeinden  sind gekommen, suchen sich einen Platz in dem großen Stuhlkreis, plaudern miteinander. Ruhig wird es, als Pastoralreferent Markus Hollenhorst den CD-Player einschaltet. „Jesus war ein toller Typ, den hatten alle Leute lieb“, tönt es aus dem Lautsprecher. Ein Spaßlied von „Die Doofen“ alias Wigald Boning und Olli Dittrich. Es ist ein ungewöhnlicher Start in die Firmvorbereitung an diesem Samstagnachmittag.
„So, heute wollen wir uns mal dem Menschen Jesus nähern“, sagt Benedikt Barciaga, als die Musik verklungen ist. „Bene“ gehört zum Team der acht Firmbegleiter, die Markus Hollenhorst bei der Firmvorbereitung unterstützen. In Kleingruppen machen sich die Jugendlichen und ihre Katecheten an die Arbeit.
Die 22 Firmlinge gehören zu den etwa 35 Prozent der katholischen Jugendlichen im Kreis Recklinghausen, die sich noch firmen lassen. Warum empfangen die meist 15- bis 16-Jährigen das Sakrament?
„Die Motive sind sehr unterschiedlich“, meint Markus Hollenhorst. Für die einen gehe es um die Geschenke, andere seien der Auffassung, dass man gefirmt sein müsse, um Taufpate zu werden oder kirchlich heiraten zu können („was so nicht stimmt“). Für viele ist es aber auch die konsequente Fortsetzung von Taufe und Erstkommunion. „Sie wollen mit der Firmung deutlich machen, dass ihnen der Glaube wichtig ist“, so der Pastoralreferent.

Weiterlesen...